Schiffskatzen und andere tierliche Migranten im Deutschen Schifffahrtsmuseum

Unter dem Titel Tiere an Bord, Wissen, Ware, Wunder wurde heute, am 02.07.2026 im Deutschen Schifffahrtsmuseum eine Sonderausstellung eröffnet, die sich den tierlichen Mitreisenden der Seefahrt widmet. Bis zum 17.05.2027 können die BesucherInnen nicht nur die auch medial vielseitige Ausstellung besuchen, sondern auch an einem Begleitprogamm für die ganze Familie teilnehmen. Das geht von „Familienexpeditionen, Führungen über Wissenswochenenden bis hin zu Ferienkursen und Aktionstagen.

Es ist mir eine besondere Freude und Ehre, dass auch einige meiner Bücher ihren Weg in den Museumsshop gefunden haben. Es sind dies:

Rotbarts wilde Verwandte „Rotbarts wilde Verwandte“ ist eine kulturgeschichtliche Reise von der Frühzeit über das 17. Jahrhundert, in dem der Prozess der Globalisierung bereits im vollen Gange war, in die Neuzeit bis hin zu den aktuellen Herausforderungen, denen sich der Arten- und Habitatschutz angesichts der sogenannten sixth extinction, also dem sechsten Massenartensterben der Erdgeschichte zu stellen hat. Der Leser taucht dabei ein in die Welt von göttlichen Herrschern, Kulturheroen, menschenfressenden Raubkatzen, skrupellosen Geschäftemachern, historischen Ausrottungskampagnen und schießwütigen Naturforschern.

Tierliche Migranten Das Buch begleitet die Entdecker, Kolonialisten und Unternehmen bei ihren Feldzügen gegen indigene Kulturen und Tiere und gegen selbst eingeführte Schädlinge, sogenannte invasive Arten. Die Leser lernen die Kulturgeschichte von Tierarten wie Kusu, Kasuar, Tuatara und vielen mehr kennen, die entweder aufgrund menschlicher Einflüsse bereits ausgestorben oder vom Aussterben bedroht sind. Dabei wird auch deutlich, dass Migration viele verschiedene Facetten hat. Das Einschleppen regionenfremder Arten ist eine, die Streifzüge von Haien durch die Weiten der Weltmeere eine andere und die jährlichen Wanderungen der australischen Emus, gegen deren Bedrohung die Australier in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts heroische Schlachten schlugen, eine dritte.

Pixies wilde Freunde Als Schiffskater Pixie mit James Cook um die Welt segelte, war das von den Menschen verursachte weltweite Artensterben bereits in vollem Gange. Auch James Cook und seine forschenden Begleiter hatten ihren Anteil daran und selbst Pixies reale Artgenossen haben bei ihrer Besiedlung fremder Welten dafür gesorgt, dass es viele Tiere, die damals gerade erst von Europäern entdeckt worden waren, heute nicht mehr gibt. 104 Seiten unterhaltsame und informative Entdeckungsreise für Jung und Alt in ein Thema, das uns alle betrifft.

Forscher, Katzen und Kanonen Das Zeitalter der Entdeckungen: Namen wie Cabot, Drake oder Hudson fallen einem da ein. Und natürlich die großen Forschungsreisenden des 18. und 19. Jahrhunderts wie Alexander von Humboldt, James Cook, Charles Darwin oder Matthew Flinders. Was aber steckte hinter dem scheinbar plötzlichen Aufbruch zu fernen Ufern und was waren das für Menschen, die uns heute vor allem als Abenteurer und Entdecker begegnen? Forscher, Katzen und Kanonen beschäftigt sich mit den Hintergründen dieses europäischen Aufbruchs, vor allem aber mit dem Leben und der Arbeit der Besatzungen, deren fester Bestandteil oftmals auch die Schiffskatzen waren. Das Buch beschreibt das Leben der Offiziere, Wissenschaftler und Künstler an Bord, allen voran Matthew Flinders mit seinem berühmten Schiffskater Trim. Forscher, Katzen und Kanonen nimmt die Leser mit auf die Expeditionen des 18. und 19. Jahrhunderts.

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