Bericht aus dem Autorenkosmos
Immer mal wieder führe ich bei verschiedenen Online- und Offlinehändlern Testeinkäufe meiner Bücher durch. In der Regel sind die gekauften Exemplare in Ordnung, gelegentlich schleichen sich beim Druck kleine, kaum bemerkbare technische Fehler ein, vor allem dann, wenn es sich wie bei meinen Büchern um Print-on-Demand-Produkte handelt. Bei diesem Verfahren werden die einzelnen Bücher auf Bestellung im digitalen Verfahren produziert. Manchmal allerdings hauen einen die gelieferten Bücher hinsichtlich der Mängel schlichtweg vom Hocker. Keine Frage, Fehler passieren, beim Druck, beim Binden, beim Handel und nicht zuletzt bei der Zustellung. Die Regulierung der Fehler ist für den Endkunden in der Regel problemlos, wenn auch lästig. Aber Mängelexemplare sind natürlich grundsätzlich keine Werbung für Verlag, Händler und Autor, auch wenn letzterer im Gegensatz zu den anderen Beteiligten, keinen Einfluss darauf hat.
Das blanke Entsetzen packte mich aus mehreren Gründen bei folgendem Vorgang, den ich hier einmal ausführlich vorstellen möchte. Weiterlesen

Auf den ersten Blick scheint es bei entsprechender Phantasie nicht sonderlich schwierig zu sein, das Reisetagebuch eines Schiffskaters zu verfassen. Schließlich handelt es sich ja um eine fiktive Geschichte. Dennoch, dieser fiktive Schiffskater beschreibt ja die erste Reise des realen Seefahrers James Cook und da sind die Ereignisse und Abenteuer, die er zu bestehen hat, natürlich an den historischen Rahmen gebunden. Mir als Autor liegen da neben der modernen Fachliteratur vor allem drei historische Quellen vor: 

















