Bordroutine

Sauerkraut bei den Achterdecksgästen von Jonathan Petry
Das Manuskript für den zweiten Band von ist noch nicht fertig gestellt, Schiffskater Pixie hat aber inzwischen bereits seine Abenteuer in Rio de Janiero hinter sich und befindet sich jetzt auf dem Weg nach Süden genauer zur Tierra del Fuego (Feuerland) in Patagonien. Die großen Abenteuer erleben Pixie und seine Freunde in fernen Ländern. Die tägliche Bordroutine birgt aber ebenfalls die eine oder andere kleine Überraschung, wie die folgenden noch unkorrigierten Auszüge aus Pixies Tagebuch zeigen:
20. September 1768 Aus naheliegenden Gründen vermeiden wir Katzen im Moment den Aufenthalt auf dem Mannschaftsdeck. Aber unter Deck gibt es derzeit ohnehin genug zu tun. Nur weil die Laderäume und Vorratskammern nun mit allerlei Essbarem vollgestopft sind, glauben die graubefellten pfeifenden Raffzähne, sich nach Belieben bedienen zu dürfen.
Mr. Wichtig hüpft wieder einmal in den Rüsten herum und wirft sein Netz aus, nur um blau leuchtende Glibbertiere einzufangen. Zumindest er und sein Kollege scheinen Spaß daran zu haben.
21. September 1768 Windig und klar. Kapitän Cook lässt Werkzeug und Schnüre an die Mannschaft verteilen. Weiterlesen
Immer mal wieder führe ich bei verschiedenen Online- und Offlinehändlern Testeinkäufe meiner Bücher durch. In der Regel sind die gekauften Exemplare in Ordnung, gelegentlich schleichen sich beim Druck kleine, kaum bemerkbare technische Fehler ein, vor allem dann, wenn es sich wie bei meinen Büchern um Print-on-Demand-Produkte handelt. Bei diesem Verfahren werden die einzelnen Bücher auf Bestellung im digitalen Verfahren produziert. Manchmal allerdings hauen einen die gelieferten Bücher hinsichtlich der Mängel schlichtweg vom Hocker. Keine Frage, Fehler passieren, beim Druck, beim Binden, beim Handel und nicht zuletzt bei der Zustellung. Die Regulierung der Fehler ist für den Endkunden in der Regel problemlos, wenn auch lästig. Aber Mängelexemplare sind natürlich grundsätzlich keine Werbung für Verlag, Händler und Autor, auch wenn letzterer im Gegensatz zu den anderen Beteiligten, keinen Einfluss darauf hat.
Auf den ersten Blick scheint es bei entsprechender Phantasie nicht sonderlich schwierig zu sein, das Reisetagebuch eines Schiffskaters zu verfassen. Schließlich handelt es sich ja um eine fiktive Geschichte. Dennoch, dieser fiktive Schiffskater beschreibt ja die erste Reise des realen Seefahrers James Cook und da sind die Ereignisse und Abenteuer, die er zu bestehen hat, natürlich an den historischen Rahmen gebunden. Mir als Autor liegen da neben der modernen Fachliteratur vor allem drei historische Quellen vor: 

















