Archiv der Kategorie: Autorenkosmos

Erinnerungen: Die Kogge war’s

Ganz ehrlich, für mich ist das schon eine etwas irre Geschichte, die sich da gerade in meinem Leben abspielt. Nein, nichts Spektakuläres, Weltbewegendes und ganz sicher auch nichts, das mein Leben in irgendeiner Form noch einmal verändern dürfte. Es ist lediglich eine kleine Geschichte, die viele für mich ganz persönlich auch großartige Erinnerungen hervorruft, Erinnerungen an eines meiner früheren Leben, eines von Vielen in meiner trotz gewisser Kontinuitäten alles andere als geradlinigen Biografie.

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Als das Wrack der Bremer Kogge am 08. Oktober 1962 bei Baggerarbeiten im Schlick der Weser zum Vorschein kam, da war ich gerade einmal 11 Jahre alt. Kaum fünf Jahre später war ich dabei, alles was zu Schiffen und Seefahrt in Zeitungen und Zeitschriften, alten Büchern und Lexika abgebildet oder geschrieben wurde akribisch zu sammeln. Und so waren mir auch nicht die spektakulären Funde und Konservierungsprozesse der legendären Schiffswracks der 1961 gehobenen schwedischen Vasa und des 1982 geborgenen Tudorschiffs Mary Rose entgangen.

Die Vasa und die Bremer Kogge hatten in meiner Jugend neben meinem ohnehin vorhandenen Spleen für Schiffe und Seefahrt ganz offensichtlich mein Interesse an der Schiffsarchäologie und der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Schiffsbaukunst geweckt. Und so erscheint es mir heute geradezu zwangsläufig, dass meine Abschlussarbeit des Betriebswirtschaftsstudiums im Jahre 1980 „Die Geschichte der Seefahrt unter feudalen Bedingungen am Beispiel der Hanse des 14. und ausgehenden 15. Jahrhunderts“ zum Thema hatte.

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Im Bann der Freibeuter, Silber und Schiffskater

Hier gibt es Spannendes, Unterhaltsames und Informatives auf Ohr und Auge. Genau richtig für Wochenenden, denn ein wenig Zeit müsst ihr schon mitbringen. In Folge 263 von „sprenger spricht autorinsights“ plaudern drei Buchautoren über Geschichte, Seefahrt, Piraten, ihre Bücher, Schiffskatzen, Silber und mehr miteinander und ich darf dabei sein.

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300 Jahre Vampire

Unter dem Titel „300 Jahre Vampire“ lädt das Historische Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen am 15. Juli 1925 zu einer Podiumsdiskussion „Grenzphänomene im Habsburgerreich 1725 – 1755“ ein

Denn vor 300 Jahren, am 21. Juli 1725, tauchte in einem Bericht einer Wiener Zeitung über ein serbisches Dorf an der Donau zum ersten Mal das Wort „Vampir“ auf. Anlass genug für die Historikerinnen und Historiker der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), an zahlreiche Geschichten zu erinnern, die sich um die blutsaugenden Nachtgestalten ranken, und den aktuellen Forschungsstand zu beleuchten. Lesen und hören Sie weiter in Kulturstrom-Podcasts

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Fragen zur „Schönheit“

Eine erfreuliche Nachricht hat mich heute ereilt: Mein Aufsatz zum Thema Schönheit wurde in der gerade erschienenen 60. Ausgabe des kulturellen Jahrbuches „Konkursbuch“ aus dem gleichnamigen Verlag veröffentlicht. In Zusammenhang mit der Ausschreibung gibt es auch ein Interview des Verlages mit mir, das ihr gerne im Autorenkosmos meiner Kulturstrompodcasts nachlesen könnt. Viel Spaß mit den Fragen zur Schönheit (und natürlich meinen Antworten).

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Die kleinen „Freuden“ des Selfpublishing

Bericht aus dem Autorenkosmos

Immer mal wieder führe ich bei verschiedenen Online- und Offlinehändlern Testeinkäufe meiner Bücher durch. In der Regel sind die gekauften Exemplare in Ordnung, gelegentlich schleichen sich beim Druck kleine, kaum bemerkbare technische Fehler ein, vor allem dann, wenn es sich wie bei meinen Büchern um Print-on-Demand-Produkte handelt. Bei diesem Verfahren werden die einzelnen Bücher auf Bestellung im digitalen Verfahren produziert. Manchmal allerdings hauen einen die gelieferten Bücher hinsichtlich der Mängel schlichtweg vom Hocker. Keine Frage, Fehler passieren, beim Druck, beim Binden, beim Handel und nicht zuletzt bei der Zustellung. Die Regulierung der Fehler ist für den Endkunden in der Regel problemlos, wenn auch lästig. Aber Mängelexemplare sind natürlich grundsätzlich keine Werbung für Verlag, Händler und Autor, auch wenn letzterer im Gegensatz zu den anderen Beteiligten, keinen Einfluss darauf hat.

Das blanke Entsetzen packte mich aus mehreren Gründen bei folgendem Vorgang, den ich hier einmal ausführlich vorstellen möchte. Weiterlesen

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