Archiv der Kategorie: Allgemein

Mein persönliches Logbuch/ My personal log

Mit Schiffskater Pixie Catpickle durchs Leben. A bilingual (German/ English) perpetual calendar.
Ein neues Werk von Jonny Petry dem Schiffskatzenmaler und dem Autor Wolfgang Schwerdt. Kann direkt bei Wolfgang Schwerdt w.schwerdt@gmx.de (Subskriptionspreis: 13,50 € zzgl. Versand. Ab 20.09.2021: 18,50 € zzgl. Versand) bestellt werden. Das persönliche Logbuch ist ebenso wie die Catmiralität nicht im Buchhandel erhältlich (Gründe siehe hier)! Eine Besonderheit: Die Buchtexte des Logbuchs sind in Deutsch und Englisch. Und nun viel Spaß mit dem kleinen Buchtrailer.

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Im Dienste der Catmiralität

Bildband aus dem „Hause Rotbartsaga“

Gerade ist eine neue Auflage des Bildbandes „Im Auftrage der Catmiralität“ eingetroffen. Format 21 x 21 cm, 96 Seiten, 42 vierfarbige feline Heldenportraits (darunter viele Mitreisende der Rotbartsaga) auf 170 g- Papier, Hardcover zu einem unschlagbaren Preis von 15,99 zzgl. Porto. Dieses Buch gibt es nicht im Handel. Wer also Interesse hat, sollte eines per email w.schwerdt@gmx.de direkt bei mir, dem Autor (gerne auch mit Widmung) bestellen, zum selbst genießen und verschenken.

Worum geht es?
Auf dem Speicher von Carlszoons Cottage* fanden sich neben allerlei Krempel auch wahre Kunstschätze. So beispielsweise Arbeiten des amerikanischen Seefahrers und Malers Captain Tom Snider aus dem 17. Jahrhunderts (genaue Lebensdaten unbekannt). Der Puritaner lebte in Boston. Viele seiner Werke waren von der Malerei des holländischen goldenen Zeitalters beeinflusst.
Zunächst entdeckte ich mehrere Gemälde von Tom Snider, die seinen Freund Carl Carlszoon und dessen Schiffskater Rotbart zum Gegenstand haben. Auch Snider selbst muss wohl ein Katzenfreund gewesen sein, zumindest lässt ein Hinweis auf ein noch ver­schollenes Selbstporträt Sniders mit Katze darauf schließen. Fest steht bereits jetzt, dass meine Entdeckung des bislang unbekannten Malers eine Sensation für die Kunstwelt darstellt. Denn bis vor wenigen Jahren war dieser Künstler völlig unbekannt und einige seiner Bilder wurden seinem bostoner Kollegen Captain Thomas Smith zugeschrieben.
Inzwischen habe ich weitere Werke von Snider entdeckt, darunter eine Serie von antropomorphen Schiffskatzenportraits, die ich in diesem Bildband vorstelle.

Und so siehts aus (Bitte unbedingt Ton einschalten!)

* Infos zu Carlszoons Cottage:

Carlszoons Cottage an der Mündung des Mystic River

Carlszoons Cottage

In der Welt hinter dem Medaillon

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Warum ich „richtige“ Bücher liebe …

… und mich dennoch von ihnen trenne

Um es gleich von Anfang an klarzustellen: Es geht hier nicht um modern oder altmodisch. Wer mich kennt, weiß, dass ich literarisch sowohl analog als auch digital unterwegs bin. Aber ich bin als Sach-/Fachbuchautor und Verfasser historischer Schiffskatzenromane auch leidenschaftlicher Rechercheur. Und so besteht meine analoge „Handbibliothek“ (sprich der Inhalt meines spangeplätteten Bücherregals) vor allem aus überwiegend gebundenen Sach- und Fachbüchern zu den von mir im Laufe meines schriftstellerischen Lebens bearbeiteten Themen. Aber natürlich verfüge ich auf externen Festplatten und dem PC auch über eine recht umfängliche Handbibliothek in Form von heruntergeladenen Digitalisaten historischer „richtiger“ Bücher. Das alles macht die Internetrecherche beileibe nicht überflüssig, ohne die Rückgriffmöglichkeit auf „richtige“ Bücher ist sie aber nur von beschränktem Wert.

Jagd nach authentischen Informationen

Was aber macht den Unterschied zwischen digitalen Büchern und Informationen und analogen bzw. digitalisierten Büchern aus? Es ist die Verfügbarkeit authentischer Informationen!

Das Internet, so heißt es, vergisst nichts. Doch E-Books und Internetbeiträge beinhalten eben keine feststehenden, medial ein für alle Mal gespeicherten Informationen. Sie können immer wieder aktualisiert, dem Zeitgeist und neuen Erkenntnissen entsprechend angepasst werden. Dabei gehen zwangsläufig, für den/die LeserIn nicht nachvollziehbar, gesellschaftliche Entwicklungen in Bezug auf Erkenntnisprozesse, kulturelle Entwicklungen, Denkweisen und Machtverhältnisse verloren. Insbesondere dann, wenn sich das Bedürfnis, beispielsweise Literatur hinsichtlich rassistischen Vokabulars etc. umzuschreiben, mehr und mehr durchsetzt. Das halte ich bei Unterhaltungsliteratur durchaus für legitim und oft genug für wünschenswert, wäre im Detail aber Gegenstand einer eigenen Diskussion.

Zeitgeist als Gegensatz, Grundlage und Untersuchungsgegenstand der Geschichtsforschung

Die analogen Bücher meiner Bibliothek, ob nun in materieller oder digitalisierter Form, erlauben mir, sowohl (soweit dies aus heutiger Zeit tatsächlich möglich ist) in die geistige und Erkenntniswelt und in gewissem Rahmen auch in die materielle Welt der jeweiligen Entstehungszeit einzutauchen, als auch Entwicklungen nachzuvollziehen. Ein jederzeit aktualisierbares E-Book oder ein Internetartikel lässt so etwas nur bedingt zu. Der Leser kann nie sicher sein, auf seinem Reader oder im Blogartikel am nächsten Tag dasselbe zu lesen wie am Tag zuvor (und sei es nur, dass ein paar peinliche Schreibfehler korrigiert wurden). Daher bin ich bei aller notwendigen oder wenigstens sinnvollen Überarbeitung historischer Literatur dafür, die Originale nicht aus den allgemein zugänglichen Bücherregalen zu verbannen, denn der Vergleich zwischen Original und modernisierter Form sagt auch etwas über die Gedankenwelt (und die Intensität und Qualität der Auseinandersetzung) des/der jeweiligen ÜberarbeiterIn aus. Hinsichtlich Sach-/Fachliteratur halte ich analoge (bzw. Digitalisierte) Bücher für unersetzlich.

Historische und persönliche Prozesse

Kaum eines der Bücher, die meine Regale füllen, ist älter als 10 Jahre. Die meisten davon vermitteln immer noch den weitgehend aktuellen Stand der jeweiligen Forschung. Es lohnt sich also, sie weiterzugeben, vor allem, wenn sie Themen behandeln, mit denen ich mich seit ein paar Jahren nicht mehr primär beschäftige. Denn auch ich mache natürlich Entwicklungen durch und so haben sich meine Interessen, wissenschaftlichen und schriftstellerischen Ambitionen kontinuierlich vom Altertum zur frühen Neuzeit, von der Grabungsarchäologie zur Kulturgeschichte, von frühgeschichtlichen und antiken Imperien zur europäischen Expansion, Seefahrtsgeschichte und – damit für mich geradezu zwangsläufig verbunden – zu Kolonialismus, sixth extinction und human-animal studies verschoben.

Buchpakete für Geschichtsinteressierte gegen Spende abzugeben

Keine Frage, all diese Themenkomplexe fließen in meine aktuelle Forschungs-, Schreib- und Vortragstätigkeit mit ein, bleiben also inhaltlich präsent. Und dennoch gibt es inzwischen für mich wichtigere Bücher, für die der Platz in meinen Regalen aber immer knapper wird. Und so habe ich mich entschlossen, viele der für mich persönlich durchaus mit Erinnerungen verknüpften, inhaltlich nun weitgehend obsoleten Werke an interessierte Menschen weiterzugeben, gegen eine Spende für von mir unterstützten Tier- und Artenschutzinitiativen. Begonnen habe ich mit einem interessanten Buchpaket zum Thema „Römisches Imperium, das sich seit 2009, dem 2000-jährigen Jubiläum der Varusschlacht angesammelt hat. Weitere Pakete dazu werden ebenso folgen, wie z.B. zum Mittelalter und zur Antike. Und das eine oder andere Special ist auch dabei, wie zum Beispiel der unglaubliche knapp 6 kg-Foliant „Japanese Woodblock Prints“.

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Ein skrupelloses Lockangebot

Magnetbuttons als Starterset

Ja, es ist ein Lockangebot: 4 zufällig ausgewählte Magnetbuttons aus jeweils einer Serie zum Sonderpreis von 12,00€/set zuzüglich 2,55 € Versantkosten innerhalb Deutschlands (regulärer Preis pro Stück 4,50 € zzgl. Versandkosten). Von jedem Starterset gehen jeweils 3,00 € an eine der folgenden Organisationen:
Rotbarts wilde Verwandte: Arbeitsgemeinschaft Artenschutz e.V.; Schiffskater Pixie: El Capitan animal-project e.V.; Schiffskater Rotbart/Catmiralität: Raubtier- und Exotenasyl e.V.

Skrupellos im Sinne des Tier- und Artenschutzes

Ja, ich will, dass ihr die Buttons sammelt, denn 1) sind die einfach schön, nützlich und exklusiv. 2) gehen auch von den bei mir bestellten regulärpreisigen Buttons immer jeweils 1,00 €/Stück an ausgewählte Artenschutzprojekte. Da verzichte ich gerne auf ein paar Euro „Gewinn“ . Ach ja, und außerdem kann ich über die beigelegten Flyer auch ganz skrupellos für meine Buchprojekte werben (auch hier gehen – wenn ihr meine Bücher hier kauft! – immer ein paar Euro von den Tantiemen an den Tier- und Artenschutz).

Aber trotz allem: Die Spenden sollten nicht der Grund sein, die Buttons zu sammeln oder meine Bücher zu kaufen! Der Grund sollte sein, dass ihr Lust auf die tollen Buttons habt und Lust darauf, die Bücher zu lesen (und nicht nur zu sammeln), die Spenderei ist dann bestenfalls ein Zusatznutzen.

Die Startersets in Bildern (Die Buttonauswahl ist zufällig!)

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Rotbarts Wilde Verwandte – VHS-Diavortrag

02.07.202119:00 – 20:45 UhrSteinstr. 23WIZ, vhs-Gebäude, Steinstr. 23, R. 205
09.07.202119:00 – 20:45 UhrSteinstr. 23WIZ, vhs-Gebäude, Steinstr. 23, R. 205

Marmorkatze, Sumatratiger, Leopard, Nebelparder oder Schwarzfußkatze … Sie alle sind vom Aussterben zumindest in freier Wildbahn bedroht. „Rotbarts wilde Verwandte“ ist eine kulturgeschichtliche Reise von der Frühzeit bis hin zu den aktuellen Herausforderungen, denen sich der Arten- und Habitatschutz angesichts der sogenannten sixth extinction, also dem sechsten Massenartensterben der Erdgeschichte zu stellen hat. Am ersten Abend begegnet der Leser göttlichen Herrschern, Kulturheroen, menschenfressenden Raubkatzen, skrupellosen Geschäftemachern oder schießwütigen Naturforschern. Am zweiten Abend wird die Kulturgeschichte einzelner Katzenarten vorgestellt.

Anmeldung bis: 25.06.2021

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