Archiv der Kategorie: Allgemein

3. März 2020 Internationaler Tag des Artenschutzes

Es hängt alles zusammen!

Angesichts der katastrophalen Entwicklung im Nahen Osten und des zynischen Spiels der daran Beteiligten aus aller Welt, angesichts der Bedrohungen durch den Klimawandel, angesichts des religiösen und politischen Terrorismus,  angesichts des um sich greifenden Rassismus, der Menschenverachtung, des zunehmenden Migrationsdrucks und und und, scheint es zunächst ein wenig weltfremd, sich wie ich in erster Linie dem Tier- und Artenschutz zu verschreiben. Nein, menschliches Elend, lässt mich nicht kalt, nicht die Bohne. Es macht mich betroffen, traurig und immer wieder grenzenlos wütend. Und sicher ist es wichtig, gegenüber Fremdenhass, rechtsradikal und religiös motivierten Morden, Anschlägen und Hetzkampagnen, terroristischen und asozialen Netzwerken und nicht zuletzt profitorientiertem Zynismus, systematischer Umweltzerstörung und Lebensvernichtung  Stellung zu beziehen.

Artenschutz: Ansatz zur Lösung eines Menschheitsproblems

Wer allerdings – wie ich es in meinem Buch „Rotbarts wilde Verwandte“ getan habe – etwas genauer hinschaut, muss feststellen, dass die Ursachen für die Kriege und das Elend in der Welt, für die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und nicht zuletzt das Artensterben immer die gleichen sind. Und sie sind menschengemacht! Genau genommen ist es so ziemlich egal, welchen Aspekt bzw. welches Ergebnis der menschlichen Hybris man sich herausgreift. Und so sind das Engagement in der Lebensrettung von Flüchtlingen, im Kampf gegen Rassismus und Nationalismus, gegen Armut und Krieg, gegen Umweltzerstörung und eben für den Erhalt der Artenvielfalt oder Tierschutz, wenn man es ernst nimmt, lediglich verschiedene Ansatzpunkte zur Lösung eines Menschheitsproblems. Immerhin geht es beim Artenschutz u.a. um Habitaterhalt, um die Veränderung der Einstellung gegenüber den Mitlebewesen (Pflanze, Tier und Mensch), um ein Begreifen der komplexen Zusammenhänge zwischen Flora, Fauna, Klima, Gesellschaft, Ressourcennutzung etc.. Artenschutz ist – wie Armutsbekämpfung, Kampf für Menschenrechte oder Klimaschutz – ein zutiefst gesellschaftliches, ökonomisches, politisches und selbstverständlich auch ökologisches Unterfangen. Es gibt zwischen all dem keine Gegensätze, da lässt sich nichts gegeneinander aufrechnen und erst recht nicht gegeneinander ausspielen, es sind jeweils verschiedene Ansatzpunkte zur Lösung des gleichen Problems.

Bewertung der Schutzbedürftigkeit einzelner Arten?

Derzeit gibt es im Artenschutz eine gewisse Tendenz zur „Bewertung“ der Schutzbedürftigkeit einzelner Arten (Forschungsprojekte). Dabei wird versucht, die Bedeutung einzelner Arten für das jeweilige Ökoystem zu berechnen. Der vermeintliche Vorteil: Die knappen personellen und materiellen Ressourcen können optimal eingesetzt werden. Der Nachteil: In den meisten Fällen sind die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen den Arten innerhalb eines Biosystems gar nicht genau genug erforscht, um eine seriöse Bewertung vorzunehmen. Jede Art ist schützenswert in dem Sinne, dass ihr Leben, ihr Lebenssraum und -zusammenhang nicht wegen vordergründiger oft genug niederer und in der Regel eben nicht existenzieller menschlicher Interessen beliebig zur Disposition gestellt werden dürfen. Als am offensichtlichsten seien hier die Beispiele der Hobbyjagd, der Viehzucht oder der Monokulturen genannt.

Die Bedeutungslosigkeit der Spezies Mensch

Wenn man also das Ganze, die Zusammenhänge im Auge behält, spielt es eben keine besondere Rolle, welcher Tierart sich der einzelne Artenschutzbewegte zuwendet. Wenn ich mich also für den Erhalt der Lebensräume (und natürlich auch der Individuen) von Tiger, Schwarzfußkatze, Ozelot, Puma, Nebelparder & Co einsetze, haben zwangsläufig auch die Pflanzen und Tiere eine Überlebenschance, die möglicherweise für das Ökosystem noch wichtiger sind, als die kleinen und großen Samtpfoten. Die einzige Tierart, die nach meiner Erkenntnis keine besondere Bedeutung für funktionierende Ökosysteme hat (und dennoch schützenswert vor sich selbst ist), ist übrigens der Mensch. Und das steht im krassen Gegensatz zu seiner Selbsteinschätzung und Selbstgefälligkeit, die einen wesentlichen Teil des Menschheitsproblems darstellt.

Mein Beitrag zum Tier- und Artenschutz

Die meisten wissen es schon und so erlaube ich mir, das einfach nur noch einmal in Form von Links zusammenzufassen. Allerdings nicht ohne an dieser Stelle auf meine neue Aktion in meinem redbubble-shop  hinzuweisen. Es geht um meine Designserie „Rotbarts wilde Verwandte“, deren Motive ich hier vorstelle. Mehr dazu im Beitrag auf Katzen-Kultur Die neue Artenschutzkollektion.

Spendenaktion für . . . Tierschutz, Artenschutz und tolle Bücher

Hörprobe: Rotbarts wilde Verwandte

Wolfgang Schwerdts KATZENWELTEN

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Kiellegung des 3. Bandes der Rotbartsaga

Ich habe es gewagt: Die ersten Absätze des Rotbartsagabuches über die zweite Reise des Schiffskaters und seiner Freunde sind geschrieben. Sogar den schon recht ernst gemeinten Coverentwurf zum dritten Band kann ich hier schon mal präsentieren. Wann allerdings der Stapellauf des Buches stattfinden kann, steht noch in den Sternen. Denn ein wenig hat auch der zweite Band von Schiffskater Pixie, mit James Cook um die Welt Fahrt aufgenommen, dem Schiffskatzenmaler Jonny geht es inzwischen etwas besser und auch das erste Lektorat des Textes wird wohl demnächst bei mir eintrudeln. Die Bücherwerft ist also voll ausgelastet und es ist nicht unwahrscheinlich, dass wenigstens eines der beiden Bücher noch in diesem Jahr in die weite Leserwelt segeln kann.

Der dritte Band der Rotbartsaga mit dem Titel Südseeabenteuer führt den roten Kater und seine Freunde bis nach Tasmanien, Neuseeland und Neu Guinea. Aber natürlich beginnt die Reise in Amsterdam. Den Anfang des Buches möchte ich euch nicht vorenthalten: Lest weiter im Rotbartsaga-Projektblog

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Mobile Connections

Wie die Mobile-Kultur das Blickfeld verändert

Heute erreichte mich eine „Wichtige Nachricht“ der Google Search Console. Die lautet: „An den Inhaber von https://geschimagazin.wordpress.com/: In der Search Console wurden für Ihre Website 2 Probleme der Art Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten erkannt: [. . .] Anklickbare Elemente liegen zu dicht beieinander; Text ist zu klein zum Lesen.“
Welch eine Erkenntnis für die sicherlich eine gewaltige Rechenleistung erforderlich war. Dabei kann ich diese Erkenntnis problemlos mit ganz wenig Geistesleistung noch um weitere Erkenntnisse ergänzen:

1) dieselben „Probleme“ haben auch meine anderen Internetauftritte wie Rotbartsaga | Aus dem Leben des legendären Schiffskaters, Forscher Katzen und Kanonen, Wolfgang Schwerdt, Marexpedi , katzen-kultur, werra-meissner-magazin und kulturstrom und selbstverständlich auch dieser Text.
2) Den Text kann man auch auf handelsüblichen Mobilgeräten durchaus vergrößern Weiterlesen

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Schiffskater Pixie in Freienhagen – eine kleine Nachlese

Es waren die noch unveröffentlichten Geschichten und Bilder beziehungsweise Skizzen der geplanten Illustrationen des zweiten Bandes von Schiffskater Pixie, mit James Cook um die Welt, die ich der versammelten Zuhörerschaft am 29.11.2919 in Freienhagen/Waldeck präsentierte. Zuvor aber beamte ich das  Video in dem mein Freund und Illustrator der Schiffskater Pixie Bücher, der Schiffskatzenmaler Jonathan Petry vorgestellt wird im Großformat an die Wand. Der wird wohl auf absehbare Zeit aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht an meinen Lesungen – gewissermaßen als Kommentator, wie ich es mir wünschen würde – teilnehmen könen.

Anschließend führte Schiffskater Pixie meine Zuhörer durch sein Schiff, die HMB Endeavour und ließ dabei weder die Tiefen des Schiffsbauches noch die Mannschaftsunterkünfte oder die Kombüse und schon gar nicht die Gefilde der Herrschaften auf dem Achterdeck aus. Dass er dabei eine vor allem kätzische Sicht auf sein schwimmendes Zuhause und seine Bewohner legte, versteht sich von selbst.  Dann gab es noch die Abenteuer auf Madeira und Pixes Begegnung  mit dem dortigen Festungskater Visconde Batista. Im Folgenden konnten die Zuschauer -hörer miterleben, wie der junge Pixie Catpicle erstmals auf hoher See mit fliegenden Fischen konfrontiert wurde und dabei den Herrschaften des Achterdecks gehörig auf die Nerven ging. Flauten, Stürme und Sauerkraut prägten die weitere Reise des munteren Schiffskaters. Aber ein Erlebnis machte dann einen ganz besonderen Eindruck auf den Jungspund: Die Äquatortaufe, ein Fest, wo nach Aussage seines Schiffskaterkumpels Sir Booby, Menschen und Tiere ertränkt werden.

Besonders ausführlich und umfangreich war der Teil, in dem Pixie seine Abenteuer in Rio de Janiero beschreibt. Da beschützte der Catpickle seine zweibeinigen Freunde vor den Übergriffen der portugiesischen Soldaten, befreite aus dem Hause des widerlichen Gouverneurs mithilfe einheimischer Flattertiere den spanischen Schiffskater Rodrigo, einen Papagei und einen wilden Ozelot und musste am Ende den Einsatz der neunschwänzigen Katze an Bord seines Schiffes miterleben.

Den Abschluss der Bilderlesung bildete das im Großformat an die Wand gebeamte Video des Plenxty Lady Catpickle, eine wunderschöne mit Jonnys Bildern illustrierte Ballade zu Ehren der Stammutter des Catpickle-Clans, verfasst vom berühmten kätzischen Harfisten O’Catolan (und von mir ins Deutsche übertragen 🙂 ), vertont und gesungen von Hilde Fuhs vom Shamrock-Duo.

Als kleine Nachlese ein paar kommentierte Bilder von der Veranstaltung für die ich mich bei Ursula Neubauer ganz herzlich bedanke.

Mit diesem Bild leitete ich die Geschichte von der Äquatortaufe ein. Es war Flaute und an diesem Tag wurden – wenn man den Ausführungen des ein wenig einfach gestrickten Schiffskaters Sir Booby folgen darf – alle Menschen und Tiere, die das erste Mal den Äquator passieren, ertränkt. Auch wenn das vielleicht nicht ganz der Wahrheit entspricht, Schiffskater Pixies Tagebucheinträge zeigen, dass der gute Booby nicht vollkommen daneben lag.

Meine Wenigkeit neben Pixie Catpickle, dem Helden der Schiffskatzentagebücher.

Aufgrund von Jonnys erneuter Krebserkrankung kann ich leider noch nicht den zweiten Band des vierbändigen Schiffskatertagebuches präsentieren. So muss erst mal der erste Band herhalten.

Und hier noch der Beitrag in der HNA:

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Kulinarisches mit Schiffskatzen

eine Benefizlesung im Ristorante Pizzeria La Famiglia

Am 09.11.2019 von 19.00 bis 21.00 Uhr
Ristorante Pizzeria La Famiglia, Walburger Str. 18, 37213 Witzenhausen

Bei einem leckeren italienischen Drei-Gänge-Menü liest Wolfgang Schwerdt aus seinen Büchern über den legendären Schiffskater Rotbart.

Lebensgefährliche Abenteuer an Bord, tierische Begegnungen in fernen Ländern, opulente Gelage und natürlich die Besuche in den Katzenspelunken prägten das Leben des Katers und seiner vierbeinigen Mitreisenden, deren Heldentaten im 17. Jahrhundert in den Katzen-tavernen der Welt die Runde machten. Viele der Abenteuer Rotbarts und seiner KollegInnen stehen mit einer gewissen kulinarischen Beschaffungskriminalität in Zusammenhang.

Lassen Sie sich in der gemütlichen Atmosphäre des Ristorante Pizzeria La Famiglia vom Seemannsgarn der samtpfotigen Seefahrer und ihrer vier- und zweibeinigen Gefährten verzaubern.

Eintritt: 18,00 €/Person. Darin enthalten: Bebilderte Lesung, Drei-Gänge-Menü (Salat mit Pizzabrot, Lasagne, Tiramisu) und 1 Buch Wolfgang Schwerdts KATZENWELTEN.

(Getränke sind nicht im Eintrittspreis enthalten)

Pro Teilnehmer gehen 4,50 € zu gleichen Teilen als Spende an den Tierschutzverein Hann. Münden e.V. und den Tierschutzverein Witzenhausen e.V.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 06.11.2019 unter w.schwerdt@gmx.de erforderlich.

Ristorante Pizzeria La Famiglia
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Über Wolfgang Schwerdts KATZENWELTEN

kein Buch für den Handel

Ob in Märchen und Sagen, in der Seefahrt oder als Stubentiger mit Alleinstellungsmerkmal, immer verstehen es Katzen, uns zu verzaubern, zu überraschen oder auch vorzuführen. In den Katzenwelten trifft der Leser unter anderem auf Dornröschens Katze, eine unsichtbare Stubentigerin, einen Kater, der sich seinen Hof weder von Hunden noch von Menschen streitig machen lässt, ein Katerchen, das angstschlotternd ein Monster besiegt, den kleinen Roten, der erstmals die Planken eines Schiffes betritt und viele andere traum- und zauberhafte Stories über einzigartige Katzentiere. Das alles garniert mit schnurrigen Gedichten und Illustrationen.

Warum es das Buch nicht im Handel gibt und welche besondere Mission es zu erfülen hat, erfahren Sie hier

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