Archiv der Kategorie: Bücher-News

Neuerscheinung: Rotbarts wilde Verwandte

zur Kulturgeschichte des anthropogenen Artensterbens

Es ist vollbracht: Mein neues Sachbuch Rotbarts wilde Verwandte ist bei Bod erschienen und ab sofort zu beziehen. In wenigen Tagen ist es auch überall im stationären und Online-Buchhandel bestellbar. Und darum geht es:

Marmorkatze, Sumatratiger, Leopard, Nebelparder oder Schwarzfußkatze. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind vom Aussterben zumindest in freier Wildbahn bedroht. Bereits seit der Entstehung der ersten Zivilisationen werden sie verehrt und verfolgt, ausgerottet und vergöttert. Aber erst mit der europäischen Expansion wird mit zunehmender Geschwindigkeit ihre natürliche Lebensgrundlage überall auf der Welt unwiederbringlich zerstört.

Rotbarts wilde Verwandte ist eine kulturgeschichtliche Reise von der Frühzeit über das 17. Jahrhundert, in dem der fiktive Schiffskater Rotbart seine Abenteuer erlebte, bis in die Neuzeit und zu den aktuellen Herausforderungen, denen sich der Arten- und Habitatschutz angesichts der sogenannten sixth extinction, also dem sechsten Massenartensterben der Erdgeschichte, zu stellen hat. Der Leser taucht dabei ein in die Welt von göttlichen Herrschern, Kulturheroen, menschenfressenden Raubkatzen, skrupellosen Geschäftemachern, historischen Ausrottungskampagnen und schießwütigen Naturforschern. Denn die Kulturgeschichte des anthropogenen Artensterbens ist geprägt von Gier und Machtbesessenheit, wissenschaftlicher Leidenschaft, religiösen Überzeugungen und einer gehörigen Portion Dummheit der Tierart, die sich in ihrer Hybris selbst als Homo sapiens, also als weise und vernünftig bezeichnet.

Auf den ersten Blick mag es etwas ungewöhnlich erscheinen, einen Roman über die Abenteuer eines fiktiven Schiffskaters aus dem 17. Jahrhundert zum Anlass zu nehmen, eine kleine Kulturgeschichte über das vom Menschen verursachte Artensterben zu schreiben. Aber der Protagonist der Rotbartsaga und seine Freunde begegnen bereits auf ihrer ersten Reise nach Ostindien einer Reihe von wilden Verwandten und anderen Tieren, die inzwischen ausgestorben oder vom Aussterben bedroht sind. Auch wenn der Kater und seine Abenteuer reine Fiktion sind, Ausgangsmaterial des in der Rotbartsaga gesponnenen Seemannsgarns sind die sorgfältig recherchierten Fakten der historischen Realität. Und dazu gehört eben auch der Umgang des Menschen mit seiner Umwelt, der Natur und ihren wilden Geschöpfen.

Das Buch Rotbarts wilde Verwandte liefert dem Leser nicht nur eine kulturgeschichtliche Abhandlung des menschengemachten Artensterbens, sondern stellt auch einzelne ausgewählte Artenschutzorganisationen vor, die das Spektrum und die Herausforderungen der Arbeit für den Erhalt unserer Umwelt und ihrer tierischen Mitbewohner beispielhaft repräsentieren.

Wolfgang Schwerdt: Rotbarts wilde Verwandte. Zur Kulturgeschichte des anthropogenen Artensterbens. Bod 2019. Taschenbuch, 184 Seiten, mehr als 60 Illustrationen, darunter rund 40 farbig. ISBN: 9783739249742

Und hier der Blick ins Buch

 

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Helden des Segelschiffszeitalters

Meine Bücher über über die tapferen „Seeschnurrer“

Mit dem ersten Band über den Schiffskater Pixie habe ich nun bereits das fünfte Buch veröffentlicht, das sich in der einen oder anderen Weise mit den vierbeinigen Seefahrern befasst. Vor allem bei den kätzischen Abenteuerromanen ist mir nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch die Gestaltung des Buches wichtig. Und die hat mit den Schiffskater Pixie-Illustrationen von Jonny Petry zweifellos einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Als im Berliner Vergangenheitsverlag mein drittes Buch in der Reihe Kleine Kulturgeschichten mit dem Titel Forscher, Katzen und Kanonen erschien, handelte es sich noch um ein Sachbuch, bei dem der historisch reale Kater Trim den Leser durch das Thema Leben und Arbeit an Bord von Forschungsschiffen des 18. und 19. Jahrhunderts führte.

Mit der in Eigenregie publizierten Schwarzbärflotte hatte ich im Anschluss eines der ersten Bücher veröffentlicht, das sich systematisch mit dem Thema Schiffskatzen in der Geschichte befasst.

Und dann folgte ebenfalls in Eigenregie das Projekt Rotbartsaga mit dem fiktiven Schiffskater, der im 17. Jahrhundert um die Welt segelte. Die beiden ersten Bücher, Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon und Schiffbruch vor Sumatra, zeichnen sich bereits durch eine aufwändige Gestaltung und originelle Illustrationen aus. Mit dem Gemeinschaftprojekt Schiffskater Pixie hat nun die zweite wunderschön bebilderte Schiffskatzenserie Segel gesetzt, bei der ein fiktiver schnurriger Seemann die Hauptrolle innehat.

Biete unterhaltsame und informative Schiffskatzenabende

Schiffskatzen sind ein wirklich spannendes, amüsantes und unterhaltsames Thema. Und so möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht nur die Lektüre meiner Bücher wärmstens empfehlen, sondern auch darauf hinweisen, dass ich mich gerne für Lesungen und Plaudereien über die befellten Helden engagieren lasse. So wie beispielsweise am 09. November dieses Jahres in Waldeck. Wer also Lust hat, mit mir zusammen einen Schiffskatzen-Literatur- und Themenabend zu veranstalten und mit den felinen Nager-Kontrolloffizieren um die Welt zu segeln, möge mich einfach per email w.schwerdt@gmx.de kontaktieren.

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Wiederbelebung

Fast zwei Jahre ist es her, dass der Blog Forscher, Katzen und Kanonen einen neuen Beitrag gesehen hat und der war auch nur „aufgewärmt“. Dabei ist das dem Blog zugrunde liegende, 2012 im Berliner Vergangenheitsverlag erschienene gleichnamige Buch eine meiner „Schlüsselpublikationen“. Denn meine Recherchen zum Thema „Leben und Arbeit von Forschungsreisenden im 18. und 19. Jahrhundert“ hatten mich – wie der Buchtitel schon andeutet – auch auf die Spur der Schiffskatzen gebracht und damit mein schriftstellerisches Schaffen in eine neue Richtung gelenkt. Lesen Sie weiter auf Forscher, Katzen und Kanonen

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Bestellt doch mal autorenfreundlich

Einige meiner Bücher jetzt auch im Autorenwelt-shop

Viele Leser wissen es nicht, aber der Autor steht mit seinen Tantiemen am unteren Ende der Buchmarkt-Nahrungskette. Nur wenige Schriftsteller (ob Verlags- oder Selfpublisher) können von ihren Büchern leben. Denn die Verlage, der Großhandel und der Einzelhandel, sichern sich zuerst ihren Anteil am Kuchen und auch die Drucker, Lektoren, Illustratoren, Setzer, Layouter und Korrektoren wollen natürlich für ihre Arbeit bezahlt werden. In der Regel bleiben dem Verfasser der Bücher bei den Verlagen etwa 8% (brutto) vom Nettoverkaufspreis. Der Selfpublisher muss seine Publikationskosten ebenfalls über den Buchverkauf einspielen, seine Marge ist jedoch auch hier nicht besonders hoch, will er mit seinem Buchpreis halbwegs wettbewerbsfähig bleiben. Denn die Publikationsdienstleister wollen ja auch noch „etwas“ verdienen.

Die (großen) Verlage können ihre Marktmacht naturgemäß bis hinein in die Politik (z.B. Gestaltung des Urheberrechts) einsetzen und verstehen das öffentliche Bewusstsein für ihre Interessen einzunehmen (Mythos: Nur ein Verlag sichert die literarische und handwerkliche Qualität eines Buches). Der stationäre Buchhandel zieht ebenfalls in eigenem kommerziellen Interesse in seinem Kampf gegen den bekannten Online-Marktriesen die Buchkäufer mit der moralischen Keule auf seine Seite. Jene, ohne die ein Buch nur aus leeren Seiten bestünde und bestenfalls als Notizbuch Verwendung finden könnte, müssen mangels ökonomischer und institutioneller Potenz ohne schlagkräftige Lobby auskommen. Da trifft es sich gut, dass es mit der Autorenwelt inzwischen auch eine Plattform gibt, die sich ganz praktisch für die spezifischen Interessen der Autoren einsetzt.

So leitet beispielsweise der Autorenwelt-shop, der als ganz normaler Buchhändler agiert, aus seiner Marge beim Buchverkauf 7% zusätzlich an den Autor weiter (und geht dabei übrigens nicht pleite!), immerhin nahezu eine Verdoppelung der üblichen Schriftstellertantieme. Der Leser muss übrigens keinen Cent mehr bezahlen und Versandkosten fallen ebenfalls nicht an. Wer also nicht bei Amazon bestellen will und trotzdem die selbst publizierenden Produzenten des Stoffes unterstützen möchte, der den eigentlichen Grund des Buchkaufes darstellt, sollte sich unbedingt mal im Autorenwelt-shop nach seiner Lektüre umschauen. Dort sind inzwischen auch ein paar meiner Bücher zu beziehen, wie die folgende Liste zeigt.

Rotbartsaga: Schiffbruch vor Sumatra, Hardcover ( zur Shop-Seite )
Rotbartsaga: Schiffbruch vor Sumatra, Taschenbuch ( zur Shop-Seite )
Rotbartsaga: Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon ( zur Shop-Seite )
Vampire, Wiedergänger und Untote ( zur Shop-Seite )
Andere Zeiten, andere Drachen ( zur Shop-Seite )

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Warum mein neues Buchprojekt etwas ganz Besonderes ist

Schiffskater Pixies Reise um die Welt

Mein Buchprojekt „Rotbarts wilde Verwandte“ ist noch nicht einmal ansatzweise fertig und schon arbeite ich an einem Weiteren. Zugegeben, ich habe mir damit viel (hoffentlich nicht zu viel) vorgenommen, aber ich denke, das ist es Wert. Warum das Buch, das in Kooperation mit dem Schiffskatzenmaler Jonathan Petry entsteht ein ganz Besonderes ist, lesen Sie auf meinem Rotbartsaga-Projektblog.

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