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Über wolfschwerdt

freier Journalist, Buchautor

Der Rotbart-Deal

Vorabdrucke gegen  . . .

Liebe Freunde der gepflegten Schiffskatzenliteratur,

CovBuchNeuIcondie Rotbartsaga – wie alles begann wird von mir gerade einer umfassenden Überarbeitung unterzogen. Das bedeutet: Neue historische Dokumente, umfassende Hintergrundinformationen, eine völlig neue, aufwändige Gestaltung, weitere Geschichten und zusätzliche Cross-Media-Elemente. Der Umfang des derzeit 73 Seiten umfassenden aktuellen Rotbart-Büchleins wird auf ca. 200 Seiten steigen. Und wozu dieser ganze Aufwand? Das erfahren Sie hier

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Qindiemania

Schau in den Nabel des Autorenkosmos

Gill-Pelletankürzlich habe ich auf Facebook eines der vielen netten Bildchen gesehen, die dem sozialen Netzwerktätigen gelegentlich ein Lächeln abringen. Da liegt eine Katze wunderbar verrenkt aber total entspannt  auf einem Treppengeländer und der Untertitel lautet: „das versteht ihr nicht, das ist so eine Katzensache.“

Ein ähnlicher Spruch fällt mir für den außenstehenden Betrachter bei der aktuellen Aufregung um die Autorenselbstvermarktungsplattform Qindie und einer dort veröffentlichen Buchpiratenkolumne ein. „das versteht ihr nicht, das ist so eine Autorensache.“ Weiterlesen

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Leserumfrage

Welche von Rotbarts Reisen soll als erste erscheinen?

Carlszoon3SXnach aufwändiger Recherche habe ich die Basisdaten der fünf Reisen des legendären Schiffskaters zusammenstellen und ihnen jede Menge Material und Dokumente aus Carlszoons Cottage zuordnen können. Nun stellt sich die Frage, welche der Reisen ich zuerst in Buchform bringen soll. Auch wenn es auf den ersten Blick logisch erscheinen mag, in chronologischer Reihenfolge vorzugehen, hat doch jede Reise ihre ganz eigene Dynamik und Geschichte, die nur unwesentlich mit den jeweils vorangegengenen Abenteueren Rotbarts verbunden ist. Und so bitte ich meine Leser – und die, die es werden wollen – mir in der Abstimmung mitzuteilen, auf welche der Rotbart-Fahrten sie besonders neugierig sind. Zur Abstimmung und den notwendigen Basisinformationen.

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Falschmeldung über Vampir in Polen

Das Sommerloch und seine Sensationen

Vampirbär

Sensationeller Fund auf der Festplatte. Der Beweis: Vampire sind mitten unter uns

Keine Frage, so eine Überschrift wie „Vampirgrab in Polen gefunden“ oder „echtes Vampirgrab aus dem Mittelalter“ sorgen für Aufmerksamkeit und sind für Boulevardjournalismus sicherlich akzeptabel. Es ist auch keine Frage, dass der Inhalt des Artikels, bleibt er bei der Vampirstory, für Unterhaltung sorgt. Und ganz sicher ist, dass der Leser durch die Lektüre zwar bespaßt, gleichzeitig aber auch mächtig verdummt wird. Weiterlesen

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Neulich beim Literaturdealer

da dreht sich der Autorenkosmos 😉

KatzenWolf„Ich hätte gerne zwei Kilo Literatur, haben Sie da etwas Günstiges?“ fragt der Kunde und schaut auf die farbenprächtige Auslage.

„Aber sicher“, antwortet der Verkäufer mit gewinnendem Lächeln, „gerade frisch hereingekommen, der Bestsellerautor Pfitzock für nur 4,99 das Kilo.“

„Also ich würde ja nach der Seitenzahl gehen“, mischt sich ein anderer Kunde ein, „da haben Sie mehr davon. Und das Buch der Bestsellerautorin Ryli hat 50 Seiten mehr als Pfitzock und das für den gleichen Preis!“

Der clevere Literaturdealer steigt sofort darauf ein: „Und wenn Sie nach Seitenzahl kaufen, können Sie die Titel natürlich auch als E-Book nehmen, da kosten 100 Seiten im Durchschnitt nur noch 1,50 Euro.

Der erste Kunde wirkt ein wenig unsicher: „So viel Geld wollte ich eigentlich nicht ausgeben“, gesteht er.

Der Verkäufer lächelt weiterhin: „Na ja, Markenprodukte haben halt ihren Preis, dafür sind sie ja auch qualitativ hochwertig. Wenn Sie es natürlich ganz besonders günstig haben wollen, wie wäre es mit einem No-Name. Wir hätten da ein E-Book für nur 99 Cent von Müller.“

„Wieviel Seiten?“ der Kunde klingt interessiert.

„Also umgerechnet rund 30. Und es ist zudem noch schön illustriert, handwerklich gut umgesetzt und eine wirklich schöne Geschichte. So etwas bekommen Sie in Print von namhaften Verlagen – beispielsweise als Kinderbuch – nicht unter 4,99. Ein echtes Schnäppchen!“

Erwartungsvoll schaut der Buchdealer seinen Kunden an. Der aber schüttelt den Kopf und erwidert wütend: „Glauben Sie, ich kann nicht rechnen? Da kostet die Seite ja mehr als bei einem 500-Seiten-Bestseller für 9,99 €.“

Der Verkäufer hat allmählich Mühe, seine Fassung zu wahren: „Also denken Sie an so etwas wie Der Hollundergarten von Lucy Ryli – eben nur in billig?“

„Mir doch egal“, muffelt der Kunde, Hauptsache das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

„Und wonach messen Sie das?“ dem Verkäufer gelingt es gerade noch, das Verdrehen der Augen zu vermeiden.

„Na, ich möchte pro Stunde Lesezeit nicht mehr als 10 Cent ausgeben, ist das etwa zuviel verlangt?“

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