Schlagwort-Archive: Rotbartsaga

Eine Frage der Authentizität

Wenn Fachausdrücke Geschichte(n) lebendig werden lassen

Gerade habe ich wieder ein paar Zeilen des dritten Bandes der Rotbartsaga geschrieben. War recht kraftraubend, schließlich geht es um eine veritable Seeschlacht zwischen der Zoeker und einem Freibeuter. Einen Ausschnitt daraus erlaube ich mir hier einmal vorzustellen:

„Mit fast achterlichem Wind und der auflaufenden Tideströmung näherte sich der Freibeuter der Zoeker. Rotbart und seine Kumpels konnten schon das Johlen der Entermannschaft hören und durch sein Glas blickte Carl in die siegessicheren Gesichter der Kaperer, die sich fette Beute von der mühsam gegen den Wind kreuzenden Fleute versprachen. Der Pulverqualm der vom Vorschiff des Freibeuters wehte, zeigte den zweiten Warnschuss an. Das Krachen der Kanone und der Einschlag der Kugel in den Bug der Zoeker gingen ineinander über.
Carl dachte gar nicht daran, beizudrehen. Schon konnten seine hinter dem Schanzkleid wartenden Mannschaften und Soldaten ihre zahlenmäßig weit überlegenen Gegner mit bloßem Auge erkennen. Als der Freibeuter schließlich die Stückpforten öffnete und eine beachtliche Reihe Kanonen der Zoeker drohend ihre Mäuler entgegenstreckte, gaben Zwardbaard und Carlszoon die entscheidenden Befehle: „Backbordgeschütze ausrennen … Abfallen … Feuer … hart Steuerbord …“ Weiterlesen

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Rotbartsaga Bd. 1 in zweiter „Auflage“

Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon in neuem Gewand

Im Jahre 2014 erschien die erste Ausgabe des ersten Bandes der Rotbartsaga als Taschenbuch bei Createspace (heute kdp-publishing), also bei amazon. In Zusammenhang mit dem Erscheinen des zweiten Bandes „Schiffbruch vor Sumatra“ bei BoD 2017/18 als Hardcover und Paperback hatte ich auch zum ersten Band eine Hardcoverausgabe bei BoD publiziert. Natürlich noch einmal überarbeitet, schon allein, weil sich die Formate der Amazon- und der BoD-Ausgaben aus technischen Gründen unterscheiden. Die Taschenbuchausgabe des ersten Bandes blieb unverändert – bis heute. Lesen Sie weiter im Rotbarftsaga-Projektblog

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Rotbarts Abenteuer in Indonesien

Neuerscheinungen im Projekt Rotbartsaga

Am 26. November 1653 setzt der kleine, rote Kater erstmals seine Pfoten auf die Planken eines großen Schiffes und tritt damit seine erste Reise als Schiffskater an. Dabei lernt er nicht nur die Tücken und Gefahren des Bordlebens kennen, sondern trifft auch auf die Klabautermiez und den Fliegenden Holländer der letztendlich das Schicksal des Schiffes besiegelt. Nach dem Schiffbruch vor Sumatra schlägt sich Rotbart mit anderen Mitgliedern der befellten seefahrenden Zunft durch den Dschungel der riesigen Insel und begegnet dabei nicht nur seinen wilden Artgenossen. Weiter im Rotbartsaga-Blog

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Rotbart segelt wieder – Kurs Batavia

sumatraquer

Es hat ein wenig gedauert, aber nun gibt es wieder frischen Wind und der lengendäre Schiffskater Rotbart geht endlich an Bord der Zeeland in Richtung Indonesien. Nun kann ich das Reisetagebuch von Rotbarts erster Reise mit dem Titel „Schiffbruch vor Sumatra“ konzentriert in Angriff nehmen. Weiterlesen

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Alles Kinder oder was?

Nicht ganz ernst gemeinte Beschreibung einer schriftstellerischen Identitätskrise

CoverVornRotFriendsSXAls ich meine literarische Publikationstätigkeit mit der Verlagsveröffentlichung meines Fantasyromans „Die Drachenwächterin“ begann, bekam ich immer wieder zu hören „Ach Drachen, das ist ja was Schönes für Kinder.“
Gemeint war damit: „Das ist was für Kinder, als Erwachsener gebe ich mich mit sowas nicht ab.“
Zugegeben, in „Die Drachenwächterin“ gab es keine genüsslichen Beschreibungen von Gewalttaten, die wie oft in der „Erwachsenenliteratur“ das Blut zwischen den Seiten heraustriefen lassen. Und auch andere Körpersäfte können meinen Büchern aufgrund fehlender Beschreibungen ungewöhnlicher oder spektakulärer Sexualpraktiken nicht entweichen. Mit zwischenmenschlichen Katastrophen psychisch oder physisch heruntergekommener KriminalistInnen kann (und will) ich bei meiner Art von Literatur auch nicht dienen und nicht zuletzt liegt es mir fern, in meinen Büchern die Welt als Tummelplatz genialer Soziopaten mit sadistischem Grundmuster zu beschreiben. Weiterlesen

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