Spendenaktionen für . . .

Liebe Leser,

heute präsentiere ich euch die erste von mehreren geplanten Spendenaktionen und erläutere die Hintergründe und meine Intention. Wie ihr wisst, habe ich in meinem jüngst erschienenen Buch Rotbarts wilde Verwandte mehrere Artenschutzorganisationen vorgestellt und meinen Lesern gezeigt, wie man den Artenschutz finanziell und praktisch unterstützen kann. Zuvor bin ich ja auch noch auf den Autorenwelt-shop gestoßen, der dem Autor bei jedem verkauften Buch  (zusätzlich zu den mageren Tantiemen des Verlages) zusätzliche Tantiemen zukommen lässt (siehe auch den Beitrag Bestell doch mal autorenfreundlich). Da kam mir die Idee, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

1) Möchte ich mit den Spendenaktionen für diesen autorenfreundlichen Buchshop Werbung machen,
2) gleichzeitig auf die jeweilige Tier- Artenschutzorganisation und seine Arbeit, in diesem Fall EL CAPITAN aufmerksam machen und
3) der jeweiligen Organisation zudem gerne auch selbst Spenden zukommen lassen.

Natürlich setzt das den Kauf des jeweiligen Buches (und zwar nur den beim Autorenwelt-shop) voraus und selbstverständlich freuen im vorliegenden Fall Schiffskatzenmaler Jonny und ich uns gewissermaßen dreifach (für die Autorenwelt, die jeweilige Organisation und natürlich auch für uns) über jedes verkaufte Buch. Allerdings sollte es niemand wegen der Spendenaktion kaufen (dann sollte sie/er besser gleich direkt spenden!), sondern einfach nur, weil es ihr/ihm gefällt. Ob es euch gefallen könnte, seht ihr hier

 

 

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Neuerscheinung: Rotbarts wilde Verwandte

zur Kulturgeschichte des anthropogenen Artensterbens

Es ist vollbracht: Mein neues Sachbuch Rotbarts wilde Verwandte ist bei Bod erschienen und ab sofort zu beziehen. In wenigen Tagen ist es auch überall im stationären und Online-Buchhandel bestellbar. Und darum geht es:

Marmorkatze, Sumatratiger, Leopard, Nebelparder oder Schwarzfußkatze. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind vom Aussterben zumindest in freier Wildbahn bedroht. Bereits seit der Entstehung der ersten Zivilisationen werden sie verehrt und verfolgt, ausgerottet und vergöttert. Aber erst mit der europäischen Expansion wird mit zunehmender Geschwindigkeit ihre natürliche Lebensgrundlage überall auf der Welt unwiederbringlich zerstört.

Rotbarts wilde Verwandte ist eine kulturgeschichtliche Reise von der Frühzeit über das 17. Jahrhundert, in dem der fiktive Schiffskater Rotbart seine Abenteuer erlebte, bis in die Neuzeit und zu den aktuellen Herausforderungen, denen sich der Arten- und Habitatschutz angesichts der sogenannten sixth extinction, also dem sechsten Massenartensterben der Erdgeschichte, zu stellen hat. Der Leser taucht dabei ein in die Welt von göttlichen Herrschern, Kulturheroen, menschenfressenden Raubkatzen, skrupellosen Geschäftemachern, historischen Ausrottungskampagnen und schießwütigen Naturforschern. Denn die Kulturgeschichte des anthropogenen Artensterbens ist geprägt von Gier und Machtbesessenheit, wissenschaftlicher Leidenschaft, religiösen Überzeugungen und einer gehörigen Portion Dummheit der Tierart, die sich in ihrer Hybris selbst als Homo sapiens, also als weise und vernünftig bezeichnet.

Auf den ersten Blick mag es etwas ungewöhnlich erscheinen, einen Roman über die Abenteuer eines fiktiven Schiffskaters aus dem 17. Jahrhundert zum Anlass zu nehmen, eine kleine Kulturgeschichte über das vom Menschen verursachte Artensterben zu schreiben. Aber der Protagonist der Rotbartsaga und seine Freunde begegnen bereits auf ihrer ersten Reise nach Ostindien einer Reihe von wilden Verwandten und anderen Tieren, die inzwischen ausgestorben oder vom Aussterben bedroht sind. Auch wenn der Kater und seine Abenteuer reine Fiktion sind, Ausgangsmaterial des in der Rotbartsaga gesponnenen Seemannsgarns sind die sorgfältig recherchierten Fakten der historischen Realität. Und dazu gehört eben auch der Umgang des Menschen mit seiner Umwelt, der Natur und ihren wilden Geschöpfen.

Das Buch Rotbarts wilde Verwandte liefert dem Leser nicht nur eine kulturgeschichtliche Abhandlung des menschengemachten Artensterbens, sondern stellt auch einzelne ausgewählte Artenschutzorganisationen vor, die das Spektrum und die Herausforderungen der Arbeit für den Erhalt unserer Umwelt und ihrer tierischen Mitbewohner beispielhaft repräsentieren.

Wolfgang Schwerdt: Rotbarts wilde Verwandte. Zur Kulturgeschichte des anthropogenen Artensterbens. Bod 2019. Taschenbuch, 184 Seiten, mehr als 60 Illustrationen, darunter rund 40 farbig. ISBN: 9783739249742

Und hier der Blick ins Buch

 

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Schreibwerkstatt Der wilde Kater

An der VHS Werra-Meißner, Standort Witzenhausen

13.02.2019 – 03.04.2019 jeden Mittwoch jeweils 18.30 bis 21.00 Uhr

Kursnummer 70W120; Anmeldeschluss: 06.02.2019

Mutter Hildegard, Sohn Jan Niklas, Vater Kevin-Sascha-Johannes, Hund Paulchen, ein Makler und nicht zuletzt der wilde Kater sind Akteure in der Geschichte vom wilden Kater und seinem Hof. Diese Geschichte werden die Teilnehmer aus der Sicht eines der oben genannten Akteure neu schreiben. Dazu werden wir im Kurs über die Entwicklung der Charaktere, über Erzählperspektiven oder Plotentwicklung sprechen. Die Ausgangsgeschichte wird kostenlos zur Verfügung gestellt, eine Leseprobe gibt es hier.
Der Kurs richtet sich an leidenschaftliche Geschichtenschreiber, ob auf Hobby- oder halbprofessioneller Ebene, die sich handwerklich und kreativ weiter entwickeln möchten.

Die Teilnehmerzahl ist auf acht beschränkt!

Wer Lust hat: Hier gehts zu den Details und zur Anmeldung.

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Eine kleine Weihnachts-Hörgeschichte

aus der Rotbartsaga: Schiffbruch vor Sumatra

Gesprochen von Sandro Weiß

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Autorenkosmos 5

Zu Gast in der Buchhandlung Mander

Rund 80.000 Neuerscheinungen überfluten Jahr für Jahr den deutschen Buchmarkt, die Zahl der verlagsunabhängigen Publikationen ist dabei noch nicht einmal vollständig erfasst. Die Chancen eines verlagsunabhängigen Autors, mit seinen Werken die Regale oder gar Schaufenster des stationären Buchhandels zu zieren, sind vor diesem Hintergrund verschwindend gering. Es sei denn er schafft es – an seinem Wohnort gut vernetzt und mit einem auf die Region bezogenen Thema – seinen Lokalbonus beim Buchhändler um die Ecke auszuspielen. Von diesen Voraussetzungen bin ich weit entfernt. Und doch findet sich mein neuestes Buch Schiffskater Pixie, mit James Cook um die Welt seit kurzem nicht nur im Schaufenster und im Sortiment, sondern als Empfehlung sogar im 12-seitigen Broschürchen mit dem Titel „Mander-Auslese 2019“ der rund 70 Kilometer von meinem Wohnort entfernten Wolfhagener Buchhandlung Mander.

Auszug aus der Broschüre der Wolfhagener Buchhandlung Mander

Der Hintergrund dieses Achtungserfolgs – zum wohlhabenden Bestsellerautor werde ich es damit allein natürlich nicht bringen – ist pures Glück. Vermittelt über meine Kollegin Uschi Neubauer hatte ich bekanntlich die Gelegenheit, eine Lesung im Waldecker Ortsteil Sachsenhausen zu bestreiten, an der eher zufällig auch die Inhaberin der Wolfhagener Buchhandlung teilnahm. Das Buch konnte sie ganz offensichtlich überzeugen. In gewisser Weise auch das ein Glücksfall – unabhängig davon, dass das Buch einfach nur toll ist und den Vergleich mit Verlagsbüchern nicht zu scheuen braucht. Denn nicht jeder Buchhändler legt das Interesse an Literatur und besonderen Büchern an den Tag wie es bei Mander der Fall ist. Nicht jeder Buchhändler begegnet unbekannten und auch noch selbst publizierenden Autoren mit dem gleichen Respekt wie den Verlagsvertretern. Auch hinsichtlich kulturellen Engagements und Gastfreundlichkeit, stellt Mander tatsächlich etwas Besonderes dar.

Um hier nicht missverstanden zu werden, ich bin von der Buchhandlung nicht deshalb begeistert, weil dort mein Buch ausliegt, das ist eher ein erfreulicher Nebeneffekt. Aber das Angebot, das Veranstaltungsprogramm und die Ideen zeigen trotz aller Notwendigkeit, die Existenz über den Buchverkauf zu sichern, dass bei Inhaberin und Mitarbeitern die Literatur tatsächlich im Vordergrund steht. Und das macht auch dem Autor Spaß, völlig egal, ob sein eigenes Buch in den Regalen steht oder nicht.

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