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Schwerdts Bestsellerlisten 2014

Meine Kindle E-Book Bestsellerliste 2014

1 Der wilde Kater
2 Kulturgeschichtliche Aspekte zur Schifffahrt des 16. bis 19. Jh.
3 Die Abenteuer des legendären Schiffskaters Rotbart, 1 Wie alles begann
4 Träumkatzen, Katzengeschichten
5 Kulturgeschichtliche Aspekte zur frühen bis mittelalterlichen Schifffahrt
6 Vampire, Wiedergänger und Untote
7 Kulturgeschichtliche Aspekte zur Archäologie
8 Die Schwarzbärflotte
9 Andre Zeiten, andre Drachen
10  Mythen, Macht und Monster

Meine Taschenbuch Bestsellerliste 2014

1 (ersch. Dezember2010) Andre Zeiten, andre Drachen: Eine Kulturgeschichte der Drachen
2 (ersch. November 2011) Vampire, Wiedergänger und Untote
3 (ersch. August 2012) Die Schwarzbaerflotte
4 (ersch. Oktober 2012) Forscher, Katzen und Kanonen: Über Leben und Arbeit von Forschungsreisenden im 18. und 19. Jahrhundert
5 (ersch. Oktober 2014) Rotbartsaga Die Abenteuer eines legendären…
6 (ersch. September 2012) Halloween im Werraland
7 (ersch. August 2012) Mit Katzenaugen
8 (ersch. Oktober 2012) Mythologie Aspekte
9 (ersch. August 2012) Seefahrt Aspekte
10 (ersch.Januar 2013) Die Alien-Connection

Alle Bücher von Wolfgang Schwerdt finden Sie hier

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Eingeordnet unter Allgemein, Bücher-News

Autorenkosmos 2

Der Autor, das unbekannte Wesen

Folgt man der in einschlägigen Online-Literaturkreisen und den Medien überwiegend veröffentlichten Meinung, so hat jeder Autor das unbändige Bestreben, für seine Manuskripte einen Verlag zu finden. Die Werke, die ein independent publisher publiziert – und dann auch noch als E-Books – gelten demnach in der veröffentlichten Meinung als entweder literarisch und/oder handwerklich schlecht oder bestenfalls als Instrument, einen Verlag auf sich aufmerksam zu machen und in seine starken publizistischen Arme aufgenommen zu werden. Erst dann, so scheint es immer wieder durch, ist ein Autor ein echter Autor und erst dann, so wird suggeriert, darf sich ein Autor auch als echter Autor fühlen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Autorenkosmos

Die Kekse sind gefallen!

Die Ziehung der Gewinner von „Andre Zeiten, andre Drachen“

Gut 100 Katzenkekse hat unsere Freundin Sonja mit den sechs Samptpfoten, darunter die erfahrene männliche „Lottofee“ Flori, gebacken. 58 davon wurden mit einem Lebensmittelstift durchnummeriert, in das Losglas geworfen und gut durchmischt.

Währenddessen hatte sich Flori ein wenig zurückgezogen, um sich mental auf die Aufgabe vorzubereiten. Der rote Kater wusste, es würde ein öffentliches Ereignis werden, bei dem er sich keinen Fehler erlauben darf.

Hochkonzentriert bereitet sich Flori auf seine kraftraubende Aufgabe im Dienste der lesenden Menschheit vor.

Hochkonzentriert bereitet sich Flori auf seine kraftraubende Aufgabe im Dienste der lesenden Menschheit vor.

Los für Los fischte der Glücksfeekater mit seiner geschickten Pfote aus dem Glas, genauestens beobachtet von nur scheinbar desinteressiertem Publikum, darunter Findus, ebenfalls lukullischer Experte aus Sonjas Katzenclan.
Und während sich der Familieneigene Notarkater Mautz noch einmal abschließend vom ordnungsgemäßen Ablauf der Verlosung überzeugte und die Siegerlose vorsichtshalber „sicherstellte“, gab sich Flori ganz der Erschöpfung, die sein kraftraubender Einsatz im Dienste der lesenden Menschheit zur Folge hatte, hin.

Unter strenger Beobachtung fachkundigen Publikums erfolgte die Ziehung

Unter strenger Beobachtung fachkundigen Publikums erfolgte die Ziehung

. . . und das anschließende Verlesen der Gewinnzahlen

. . . und das anschließende Verlesen der Gewinnzahlen

Und hier sind sie, die Gewinner je eines Exemplares von „Andre Zeiten, andre Drachen“:

– Martina mit Los Nr. 14
– Eva mit Los Nr.  34
– Gurke mit Los Nr. 49

Herzlichen Glückwunsch

Und hier das offizielle Dokumment zur Gewinnziehung

Und hier das offizielle Dokumment zur Gewinnziehung

(natürlich benötige ich die Postanschrift der Gewinner per mail an w.schwerdt@gmx.de).

Für alle anderen Teilnehmer gilt: Nach dem Gewinnspiel ist vor dem Gewinnspiel. Denn wenn im November mein neues Buch „Vampire, Wiedergänger und Untote“ erscheint, werde ich wieder ein kleines aber feines Gewinnspiel veranstalten. Bis dahin bedanke ich mich herzlich bei Euch allen fürs Mitmachen. Vielleicht werden es das nächste mal auch ein paar mehr,  über ein wenig Mundpropaganda für meine Gewinnspiele und Bücher bin ich jedenfalls nicht böse ;-).

Bis dahin bereitet sich Flori erschöpft aber glücklich auf die nächste Ziehung vor

Bis dahin bereitet sich Flori erschöpft aber glücklich auf die nächste Ziehung vor

Und zu Guter Letzt findet Ihr hier das „Losrezept“. Ihr werdet sehen, das sind nicht nur (natürlich sparsam einzusetzende) Leckerlies für Katzen, sondern mit ein wenig Salz darin auch für Menschen!

Man nehme also 250 g Mehl, 125 g geriebenen Hartkäse, 2 Eigelb und 75 – 100 ml Wasser.
Man glaubt es kaum, aber das Zeugs muss einfach miteinander vermischt werden, bis sich ein geschmeidiger Teig ergibt.
Ca. 30 Minuten muss der Teig nun kaltgestellt werden, um danach ausgerollt (auf ca. 5mm Dicke) und mit kleinen Formen (ca. 4 cm Durchmesser) ausgestochen zu werden.
Backpapier auf Blech  – Teiglinge auf Backpapier – und Blech mit Backpapier und Teiglingen in den Ofen.
Bei rund 160 ° C auf mittlerer Schiene etwa 8 Minuten goldgelb backen (ohne Umluft etwa 180 °C )

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Die Zukunft liegt in . . . ein Wort an alle Spökenkieker

Was begegnen einem im weltweiten social net nicht alles für Wahrheiten – einzige natürlich – über die Zukunft. So wird es sein, es geht gar nicht anders, das liegt doch auf der Hand oder?

„Die Zukunft liegt in den Händen der vernetzten Autoren oder schreibenden Netzwerker.“

„Die Zukunft liegt im E-Book“

„Die Zukunft liegt in den erneuerbaren Energien, also Wind, Wasser, Sonne.“

„Die Zukunft gehört dem Elektroauto“

„Die Zukunft liegt im virtuellen social networking“

„Die Zukunft liegt . . . . “

Wirklich?

Tatsächlich dürfte die prognostizierte Zukunft im Vorstellungsvermögen, der Interessenlage und dem Glauben des Prognostikers liegen. Das ist durchaus legitim, sollte jedoch keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben.

Die Zukunft jedenfalls liegt in der Zukunft.

Die Zukunft liegt vielleicht . . . . vielleicht aber auch . . . möglicherweise aber auch dort, wo wir sie auf unserem heutigen Wissensstand gar nicht vermuten können.

Immerhin lag im 18. Jahrhundert die Zukunft der Menschheit und der Menschlichkeit in der Dampfmaschine und der Industrialisierung – worin nach damaligem Kenntnisstand auch sonst? Inzwischen entspricht diese damals einzig vorstellbare Zukunft nicht einmal mehr der Vergangenheit, geschweige denn der Gegenwart.

Mit der Gegenwart in die Zukunft

Eines lässt sich mit absoluter Sicherheit sagen: der Weg in die Zukunft ist nicht eingleisig, sondern hält viele Optionen bereit, sei es parallel, sei es ineinander verwoben. Die Zukunft ist wie das Leben multidimensional und in seiner Entwicklung im Kleinen wie im Großen unberechenbar. Und sie beinhaltet immer auch die Vergangenheit, die mit der Zukunft eben nicht einfach verschwindet. Wer die Zukunft bereits zu kennen glaubt und seinen Weg dorthin konsequent an dieser Kenntnis ausrichtet, verschließt sich ihr mit großartiger Geste.

Vielleicht ist der beste Weg in die Zukunft, die Gegenwart am Menschen und seiner Umwelt und nicht an Wirtschaft oder Technologie orientiert zu organisieren – das zumindest wäre meine Vorstellung von der Zukunft, denn die Gegenwart können wir gestalten, die Zukunft ist bestenfalls das Ergebnis der gegenwärtigen menschlichen Bemühungen.

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Erfolgsautoren der Zukunft

Mit dem E-Book in die Charts?

Wer hier eines der typisch amerikanischen Erfolgsrezepte für Selfpublisher erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Denn es macht wenig Sinn, ehrfürchtig auf den amerikanischen E-Book-Markt zu starren und sich von den Argumenten der sich selbst vermarktenden bloggenden Selfmade-Experten amerikanischer Mentalität beeindrucken zu lassen.

Tatsächlich sind sowohl die Verlagsstrukturen, die E-Publishing-Kultur, die amerikanische Mentalität und nicht zuletzt die Verhaltensweisen der Marktteilnehmer, zu denen auch noch die Leser und Agenturen gehören, nur bedingt auf den europäischen und hier zudem auf den deutschsprachigen Raum übertragbar. So sind Publikationszahlen amerikanischer Kindle-Autoren als Erfolgsmaßstab für die deutschen Kollegen allein angesichts der sehr unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Gesamtmarktes kaum geeignet.
Noch weniger aber sollte man sich von jenen amerikanischen Kollegen beeinflussen lassen, die das Selfpublishing und die E-Books nur deshalb für sich entdeckt haben, weil die etablierten Verlage schlichtweg zu blöd waren, deren literarisches Genie zu erkennen. Wenn diese Schriftstellerkollegen dann zusammen mit ihren unverzichtbaren, weil persönlichen Frusterfahrungen zum Wohle aller an die Öffentlichkeit gehen, um dabei auch gleich auf ihren ebenso unverzichtbaren und käuflich zu erwerbenden Ratgeber „wie sich mein Liebesleben durch das Kindlemachen für immer verändert hat und wie es auch Ihnen innerhalb von drei Tagen ewige Glückseligkeit bringen kann“, dann ist das zwar sehr amerikanisch, für jemanden, der hierzulande ernsthaft eine Schriftstellerkarriere anstrebt aber nur bedingt hilfreich.

Globalisierung hin, Globalisierung her, Amerika ist nicht Europa und schon gar nicht Deutschland. Was hier funktioniert, stößt in den USA auf Unverständnis und umgekehrt. Wir müssen hier als Autoren unsere eigenen Wege gehen und vor allem auch unsere eigenen Erfahrungen machen und konstruktiv – und mein Geheimtipp: kooperativ –  umsetzen. Für die Einsicht, dass man sich als unbekannter Autor selbst vermarkten muss, als Preis für die durch die neuen Technologien entstandenen publizistischen Freiheiten, bedarf es lediglich eines ganz kurzen Nachdenkens und keiner amerikanischen Nachhilfe. Wie diese Selbstvermarktung, dieser Selbstaufbau des Autors als Eigenmarke konkret aussehen kann, welche Instrumente es dafür gibt, darüber kann man sich über das Web und die social networks relativ gut informieren und dann ist da noch der Aspekt der Kreativität, die einem Buchautor natürlich nicht ganz fremd sein sollte.
Die Kernbotschaft aber ist: Erfolgreich wird sein, wer nicht kopiert. Wir müssen keine amerikanischen Verhältnisse und Denkweisen im europäischen „Buchmarkt“ vorantreiben. Wir brauchen einen Buchmarkt in Europa, der den besonderen kulturellen Eigenheiten dieses Großraumes entspricht. Mit den Möglichkeiten des zweifellos zukunftsweisenden E-publishing haben es nun mehr denn je die Autoren in der Hand, den Markt qualifiziert neu zu strukturieren. Ein wenig mehr Selbstbewusstsein der E- und Selfpublisher gegenüber den etablierten Verlagen, die sich gerne bei uns um die Veröffentlichung unserer Bücher bewerben dürfen, ist da durchaus angebracht.

Ihr Wolfgang Schwerdt

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