Interview mit einem Zeitreisenden

Wolfgang Schwerdt über sein neues Buch im Gespräch mit der Nordhessen – Rundschau

TitNeuVers2SXWenn das Buch „Die Rotbartsaga, das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon“ im September 2014 erscheint, dann ist das nicht nur eine Geschichte über einen legendären Schiffskater aus dem 17. Jahrhundert, sondern auch ein ganz besonderes Buchprojekt. Im Gegensatz zu seinem im Berliner Vergangenheitsverlag erschienenen Publikationen aus der Reihe Kleine Kulturgeschichten, wird Wolfgang Schwerdt die Rotbartsaga nämlich bewusst ohne Verlag veröffentlichen. Das, so der Autor, eröffnet ihm speziell bei diesem Projekt eine Reihe interessanter neuer Möglichkeiten. Lesen Sie hier das vollständige Interview

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Autorenkosmos: Es muss nicht immer Amazon sein

Asymmetrische „Kriegsführung“ auf dem Büchermarkt

Gill-PelletanAmazon ist ein Monopolist, ein Erpresser, er diktiert die Konditionen gegenüber den Verlagen, drangsaliert den stationären Buchhandel und bietet schlechte Arbeitsbedingungen. Amazon hat den ganzen Buchmarkt im Griff. Die einzige Möglichkeit, die Verkörperung des Bösen noch zu stoppen und der Kultur gegenüber dem Kommerz wieder zum Sieg zu verhelfen ist, Amazon zu boykottieren und die Mainstreambücher der global playenden Großverlage möglichst beim stationären Buchhandel um die Ecke einzukaufen. Dort kann der politisch korrekte Konsument vielleicht auch noch das eine oder andere Buch eines Kleinverlages mitnehmen, sozusagen als kulturmoralisches Feigenblatt. Ist das wirklich die einzige Möglichkeit? Weiterlesen

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Fliegende Blätter

ein Magazin rund um Literatur und Bücher von Annemarie Nikolaus

Das erste Magazin aus Annemarie Nokolaus Reihe „Fliegende Blätter“ trägt den Titel „Suche Reisebegleitung“. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn:

Norman Nekro erzählt über die Geschichte des Turiner Doms, aus dem er in seinem Thriller „LINNEN – das Grabtuch-Mysterium“ das Grabtuch Jesu klauen lässt. Manuela Tengler entflieht dem „Nebel über dem Canale Grande“ und sieht sich bei den Glasbläsern auf Murano um. Detlev Crusius hat einen „Plan“ und vergnügt sich mit seinem Romanhelden Eric auf dem valencianischen Frühlingsfest. Und Annemarie Nikolaus ist Mirella Scandore in den neapolitanischen Untergrund gefolgt, wo sie während der Zeit der „Königlichen Republik“ nach Pulverfässern sucht. Die Kurzgeschichte über die Katzenfrau von Wolfgang Schwerdt entführt den Leser in das „Land der wilden Holl“, dem der Autor unter anderem mit seinem etwas anderen Reiseführer zur Region um den Meißner ein Buch gewidmet hat.

Ergänzt werden die literarischen Ausflüge durch einen Beitrag über E-Book-Flatrates und mehr.

Die AutorInnen sind: Annemarie Nikolaus, Manuela Tengler, Elsa Rieger, Wolfgang Schwerdt, Norman Nekro, Detlev Crusius.

Das Magazin gibt es als E-Book und Taschenbuch unter anderem hier.

Mehr zum Magazin und zu Annemarie Nikolaus finden Sie auf ihrem Werkstatt-Blog

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Deadline September 2014

Das Rotbartsaga-Projekt als Selfpublisher- Herausforderung

Portrait1Vieles von dem, was ich im Rahmen des Rotbartsagabuches mache, ist im Grunde Autorenhandwerk, das auch zu einer Buchpublikation im Verlag gehört. Auch Layout und Illustrationen gehören zu meinen beruflichen Kompetenzen und erlauben mir, unabhängig von Vorgaben oder Vorlieben eines Verlages, mein Buch so zu gestalten und auszustatten, wie ich es mir vorstelle. Klar, Lektorat, Korrektorat ist eine Vergabegeschichte, aber die entsprechende Kommunikation eben auch Teil des gewohnten Autorenalltags.

Die eigentliche Herausforderung für den Selfpublisher besteht im Projektmarketing – nicht zu verwechseln mit der üblichen Verkaufswerbung für das veröffentlichte Buch. Und der eigentliche Unterschied zu einer Verlagspublikation ist eben, das ich sowohl die Notwendigkeit als vor allem aber auch die Möglichkeit habe, Weiterlesen

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Ick bin ein Shelfie

mit meinem Buchregal zu Gast auf Phileas’s Blog

6Ein neuer KontinentEine wunderbare Idee, die Philea alias Petra Gust Kazakos da auf ihrem Blog umgesetzt hat, der Menschen Bibliotope vorzustellen. Shelfies nennt sie diese Typen, die in ganz unterschiedlicher Weise – eben ihrer Persönlichkeit entsprechend – Petras Lesern einen Zugang zu ihrem persönlichen Buchregal gewähren. Auch mich hat Petras Ruf ereilt und so bin ich nun mit dem heutigen Abend Shelfie Nr. 23, für den seine virtuelle Gastgeberrolle unglaublich anregend war. Folgen Sie mir mit diesem Link auf Phileas Blog, um die Welten nicht nur meines Bücherregals kennenzulernen.

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